Nach der Insolvenz der AWO:
DKP steht fest an der Seite der Betroffenen
Die Insolvenz des AWO-Kreisverbandes Wesel hat dramatische Folgen – für die Mitarbeitenden, die um ihre Existenz bangen, und für die Heimbewohner*innen, die ihr Zuhause verlieren könnten. Die Deutsche Kommunistische Partei (DKP) Kreis Wesel/Kleve zeigt sich zutiefst besorgt und erklärt ihre uneingeschränkte Solidarität.
„Wir stehen fest an der Seite der Beschäftigten, die um ihre Arbeitsplätze und Gehälter kämpfen, und der Heimbewohner*innen, die in Angst vor dem Verlust ihres vertrauten Umfelds leben“, betont die DKP.
Unsere Forderungen:
- 🏠 Erhalt des Willy-Brandt-Hauses und aller weiteren Pflegeeinrichtungen der AWO
- 👷♀️ Sicherung sämtlicher Arbeits- und Ausbildungsplätze
- 💰 Fortzahlung der Gehälter auf dem bisherigen Niveau
- 🚫 Keine Bewohnerin und kein Bewohner darf gezwungen werden, das vertraute Pflegeheim zu verlassen
Kritik an der AWO-Geschäftsführung
Die berechtigte Wut der Betroffenen richtet sich gegen die Führung des AWO-Kreisverbandes. Die Informationspolitik des Vorstands ist inakzeptabel.
„Die AWO wirbt mit dem Slogan ‚Ein Herz für Menschen‘ – doch dieses Herz scheint derzeit nicht zu schlagen“, kritisiert die DKP.
Ein starkes Zeichen der Solidarität wäre, wenn das AWO-Management während des Insolvenzverfahrens freiwillig auf einen Teil ihrer Gehälter verzichtet und diese auf Facharbeiterniveau kürzt – zugunsten der AWO und ihrer Einrichtungen.
Politik in der Verantwortung
Die DKP fordert ein sofortiges Umdenken in der Sozialpolitik.
„Seit Jahren warnen wir vor den katastrophalen Folgen für Sozialverbände, wenn Landes- und Bundesregierungen deren Leistungen nicht ausreichend refinanzieren und stattdessen Kürzungen durchsetzen. Unsere Warnungen wurden von CDU, SPD, FDP und Grünen ignoriert. Nun ist nicht nur eine Einrichtung betroffen, sondern der gesamte AWO-Kreisverband Wesel – und weitere werden folgen.“
Ein solidarisches Modell für die Zukunft
Ein Lösungsweg könnte das österreichische Modell einer solidarischen Sozialversicherung sein. Dabei würden alle – Arbeitnehmerinnen, Beamtinnen, Politiker*innen, Unternehmen und Selbstständige – in die Sozialversicherung einzahlen.
Die Vorteile:
- 💶 Milliarden zusätzliche Mittel für das Sozialsystem
- 🏥 Sicherung der Finanzierung aller Einrichtungen im Gesundheits- und Sozialwesen
- 👵 Effektive Bekämpfung von Altersarmut – mit bis zu 800 Euro mehr pro Monat für Rentner*innen
Die DKP steht für eine solidarische,sozialistische Gesellschaft, in der soziale Sicherheit als Grundrecht für alle gesichert wird.
